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  • AutorenbildThomas Laggner

Selbstreflexion: Wer bin ich?

In unserer von Medien und Glaubenssystemen dominierten und oberflächlichen Zeit ist es vielen Menschen nicht möglich, in sich selbst zu sehen. Sie verlieren die Verbindung zu ihrem Inneren und fühlen sich in einem Hamsterrad gefangen. Dadurch können sie ihre Bedürfnisse, Fähigkeiten und Talente nicht richtig erfassen. So leben sie gegen ihre Natur, was zu Stresskrankheiten, Unzufriedenheit und schlimmstenfalls zu psychischen Problemen führt.

In unserer von Medien und bestimmten Glaubenssystemen geprägten, oberflächlichen Welt sind viele Menschen so sehr auf die Außenwelt fokussiert, dass sie die Veränderungen und Prozesse in ihrem Inneren übersehen. Dies führt oft zu Unzufriedenheit, das Gefühl festzustecken und zu Stresskrankheiten sowie psychischen Problemen, da die Menschen ihre individuellen Bedürfnisse, Talente und Fähigkeiten nicht erkennen und somit nicht ausdrücken und verwirklichen können.

Die Selbstreflexion schärft den so wichtigen Blick nach Innen und ist der Schlüssel für mehr Erfolg und Zufriedenheit im Leben.


Selbstreflexion bezieht sich auf das bewusste Nachdenken und Überprüfen von eigenen Gedanken, Gefühlen, Verhaltensweisen und Überzeugungen. Es handelt sich dabei um einen Prozess der Selbsterkenntnis und -verbesserung, bei dem man seine eigene Perspektive hinterfragt, um ein besseres Verständnis von sich selbst und seinen Handlungen zu erlangen.

Dieser Prozess bietet uns die Möglichkeit, uns einer Pause vom Alltag zu gönnen. Wir können uns bewusst machen, was wir beobachten, erfahren und interpretieren, um aus unseren Erkenntnissen die richtigen Schlüsse für unsere Zukunft zu ziehen. Diese Übung fordert uns dazu auf, nach innen zu schauen, uns selbst zu befragen und zu verstehen, wer wir sind, was uns ausmacht und was wir im Leben erreichen wollen. Dieser Weg ist der Schlüssel zur Ehrlichkeit, Freude und echter Zufriedenheit. Nehmen Sie sich die nötige Zeit, um diese Fragen gründlich zu beantworten. Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten. Es kann hilfreich sein, sich die Antworten nach einiger Zeit noch einmal anzuschauen und ggf. zu ergänzen. Versuchen Sie möglichst neugierig und offen an die Fragen heranzugehen. Ziel ist es, neue Erkenntnisse über sich selbst zu gewinnen, um diese im Anschluss für persönliches Wachstum zu nutzen.

Was ist meine größte Stärke? Was würde ich als meine größte Schwäche bezeichnen? Was fürchte ich am meisten? Was ist meine größte Hoffnung oder mein geheimster Wunsch? Wie würde ich mich fühlen, wenn dieser Wunsch wahr wird? Was würde ich am liebsten aus meinem Gedächtnis streichen? Fällt es mir leicht, anderen zu verzeihen oder neige ich eher dazu, den Groll lange mit mir herumzutragen? Würde ich mich als realistisch und praktisch oder eher als Tagträumer bezeichnen? Bin ich tatsächlich so wie ich auf andere wirke? Oder habe ich das Gefühl eher eine Rolle zu spielen oder falsch verstanden zu werden? Wer hat in meinem Leben den größten Einfluss auf mich ausgeübt? Weshalb? Inwiefern hat diese Person mich beeinflusst? Und war das eher schädlich oder förderlich für mich? Was sind meine wesentlichen Ziele im Leben? Und weshalb verfolge ich sie? (Persönlicher Antrieb, gesellschaftliche Konditionierung, Elternhaus, Freunde) Spüre ich in mir Bedürfnisse oder Talente, die bisher in meinem Leben nicht zum Tragen gekommen sind? Wie könnte ich diese mehr zu Ausdruck bringen? (Vielleicht sogar beruflich) Erkenne ich Gründe, weshalb ich das bisher nicht getan habe? Und welche Möglichkeiten sehe ich das in der Zukunft zu ändern? Habe ich das Gefühl meine Zeit, mein Geld, meine Begabungen und Talente richtig einzusetzen? Falls nicht, woran könnte das liegen und wie kann ich es konkret ändern? Habe ich das Gefühl, der Mensch zu sein, der ich sein möchte und mache ich das Beste aus meinem Leben? Was macht mich aus? Wie würde mich ein Freund oder naher Vertrauter beschreiben? Passt diese Beschreibung mit meinem Selbstbild überein? Welche Erkenntnisse habe ich aus dieser Selbstreflexion gewonnen? Gab es beispielsweise überraschende Aspekte, die mir bisher nicht bewusst waren? Habe ich etwas Neues über mich erfahren? Wie kann ich diese Erkenntnisse für mein Leben und meinen Alltag ganz konkret nutzen? Wie kann ich sicherstellen, dass mir die Umsetzung oder Integration dieser Erkenntnisse im Alltag gelingt? Machen Sie sich gerne konkrete Notizen oder erstellen einen Aktionsplan, wie Sie die Erkenntnisse aus der Selbstreflexion für sich nutzen und umsetzen möchten. Das ist wichtig, weil die bloßen Erkenntnisse ohne die daraus folgenden Aktionen und Veränderungen leider nur die Hälfte wert sind und schnell wieder in Vergessenheit geraten. Auch das erneute Durchlesen Ihrer Antworten (beispielsweise in 14 Tagen) wirft häufig noch einmal ein neues Licht darauf. Erstellen Sie sich eine Erinnerung, um die Wiederholung nicht zu vergessen.

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